07. November 2020, 17:38 Uhr

Teil-Lockdown

Hessen lockert

Sportanlagen im Freien sind wieder für Amateur- und Freizeitsportler geöffnet.
07. November 2020, 17:38 Uhr
Hier noch verwaist, doch seit gestern darf auch auf der 18. Bahn des GC Winnerod wieder Golfsport betrieben werden. FOTO: PRIVAT

Gute Nachricht für Hessens Sport: Amateur- und Freizeitsportler können ab heute alleine, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands auf und in allen Sportanlagen Sport treiben. Hessens Sportanlagen bleiben nunmehr grundsätzlich nicht mehr geschlossen. In Hessen kann damit - wie in den übrigen Bundesländern - beispielsweise Paartanz, Tischtennis im Einzel, Golf mit zwei Personen oder Judo ausgeübt werden. Darüber hinaus bleibt auch - unter Beachtung der geltenden Begrenzungen für Personengruppen und mit besonderer Vor- und Umsicht - Individualsport im öffentlichen Raum möglich. Dazu gehört auszugsweise Reiten, Rudern, Joggen, Radfahren oder Segeln. Das hat das Corona-Kabinett der hessischen Landesregierung so beschlossen.

»Wir haben in den letzten Tagen intensiv und vor allem partnerschaftlich mit der Landesregierung, konkret mit Ministerpräsidenten Volker Bouffier und Hessens Minister des Innern und für Sport, Peter Beuth, beraten und freuen uns über die getroffene Entscheidung. Dieser Beschluss ist in der schwierigen Zeit, dir wir alle momentan erleben, für den Sport und für alle Menschen in unserem Land wichtig, sinnvoll und richtig«, kommentierte der Präsident des Landessportbundes Hessen Dr. Rolf Müller die Regelung.

Gleichzeitig appellierte Müller gemeinsam mit Peter Beuth, »die erweiterten Sportmöglichkeiten verantwortungsvoll zu nutzen, die Hygienebestimmungen im Blick zu behalten und auch im Sport weiterhin zur Reduzierung des Infektionsgeschehens beizutragen.« Der Landessportbund wisse dabei sehr wohl, dass die beschlossene Lockerung eine Gratwanderung zwischen den zur Bekämpfung der Pandemie notwenigen Maßnahmen und der Gesundheitsvorsorge, die mit dem Sporttreiben einhergehe, sei.

Zudem wiederholte Müller das Angebot des organisierten Sports an die Landesregierung »gemeinsam mit uns an der Weiterentwicklung differenzierter Corona-Regeln zum Sport für den Zeitraum ab dem 1. Dezember zu arbeiten«. Der LSBH-Präsident: »Die positiven gesundheitlichen und psychosozialen Wirkungen des Sports sind es Wert!«

Letztlich sagte der Landessportbund zu, die ihm angeschlossenen Sportverbände und Sportkreise im Detail informieren.

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