14. September 2020, 22:36 Uhr

Fußball

Dominik Fischer tritt beim FC Gießen zurück

Bedeutsame Personalie beim Fußball-Regionalligisten FC Gießen. Dominik Fischer tritt als Vorsitzender zurück. Thilo Harnisch übernimmt bis zur Mitgliederversammlung.
14. September 2020, 22:36 Uhr
Dominik Fischer ist nicht mehr 1. Vorsitzender des FC Gießen. FOTO: HOMEPAGE FC GIESSEN

Dominik Fischer hat am gestrigen Montag in einer schriftlichen Stellungnahme erklärt, mit sofortiger Wirkung von seinem Posten als Vorsitzender des Fußball-Regionalligisten FC Gießen zurückzutreten. »Hiermit möchte ich Ihnen mitteilen, das ich das Amt des 1. Vorsitzenden mit dem heutigen Tage niedergelegt habe«, schrieb Fischer über die Plattform WhatsApp in die Vorstandsgruppe des FC Gießen und an einzelne Sportredakteure.

Nach dem Rückzug von Fischer rückt damit der 2. Vorsitzende Thilo Harnisch vorübergehend in die Verantwortung. In den Entschluss Fischers soll bis zum Zeitpunkt der Verkündung kein Vorstandsmitglied involviert worden sein. Die Gesellschafter der Offensive GmbH sind mittlerweile aber unterrichtet worden.

Mit dem Rücktritt des Vorsitzenden erhöht sich der zeitliche Druck für den Verein, eine Mitgliederversammlung einzuberufen - auf dieser muss der in Teilen mittlerweile zurückgetretene, aber damit aus der Verantwortung gezogene Vorstand entlastet werden und ein neuer gewählt werden. Bislang wurde noch kein Termin für diese Versammlung genannt.

Vor dem Vorsitzenden hatte sich zuletzt bereits Geschäftsführer Jörg Fischer zurückgezogen. In der Satzung des Vereins heißt es u. a.: »Zur Vertretung des Vereins, gerichtlich und außergerichtlich (gemäß §26 BGB) sind berechtigt: a) der/die 1. Vorsitzende, b) der/die 2. Vorsitzende, c) der/die 1. Geschäftsführer/in, d) der/die Rechner/in. Jeweils zwei von den vorgenannten Personen vertreten den Verein gemeinsam.«

Dominik Fischer erklärte in seinem Schreiben: »Zu den Gründen möchte ich anmerken, dass ich seit meinem 25. Lebensjahr diese verantwortungsvolle Aufgabe innehatte und mich nun mit 32 Jahren auf meine beruflichen und privaten Aufgaben konzentrieren möchte. Hinzukommt die verantwortungsvolle Rolle als zweifacher Familienvater, die den Vorsitz eines Regionalligisten in vollem Umfang zu führen nicht zu lassen. Die Fusion der beiden Clubs, SC Teutonia W.-Steinberg und VfB 1900 Gießen, war ein Meilenstein für den mittelhessischen Fußball und ist nun für die Zukunft gut aufgestellt.«

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