05. Juni 2020, 21:52 Uhr

Von Sprengstoff bis Wasserbüffel

05. Juni 2020, 21:52 Uhr
Im sogenannten Bekassinenloch bei Amöneburg grasen Wasserbüffel. Dieses Projekt ist Teil der Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für den Bau der A 49. FOTO: BUSINESS-IMAGES.DE

Seit einigen Tagen informiert die Autobahnplanungsgesellschaft Deges mit einer Ausstellung zum Lückenschluss der A 49 in der Stadthalle Stadtallendorf. Auf Schautafeln erhalten Besucher Informationen über Planung und Realisierung der neuen Autobahn 49 von der Anschlussstelle Schwalmstadt bis zum Ohmtal-Dreieck.

Ab dem 18. Juni beantworten Ansprechpartner der Deges vor Ort an jedem zweiten Donnerstag Fragen. Diese Bürgersprechstunden finden jeweils von 16 bis 18 Uhr unter Berücksichtigung der dann geltenden Abstands- und Hygienebestimmungen statt. Die Termine werden jeweils über www.deges.de und vor Ort im Rathaus bekannt gegeben.

Mit der Ausstellung, die coronabedingt verspätet in die Stadthalle Stadtallendorf einzieht, will die Deges über das Vorhaben und etliche Einzelaspekte informieren. Dazu zählten die »Vorteile des Lückenschlusses für Nord- und Mittelhessen«, der Zeitplan und die naturschutzfachlichen Maßnahmen.

Auch die sichtbaren Vorbereitungen wie die Bodensanierung auf dem Wasag-Gelände und die Kampfmittelräumung werden erläutert. Während der Bauarbeiten wie auch im späteren laufenden Betrieb habe der Schutz des Grundwassers in der Umgebung höchste Priorität. Die Ausstellung zeige, welche Vorkehrungen getroffen werden.

Zudem werden einzelne Ausgleichsprojekte aus den Bereichen Aufforstung und Waldumbau sowie die Schaffung neuer Lebensräume für bedrohte Tierarten erklärt. Der geplante Lückenschluss der A 49 südlich der Anschlussstelle (AS) Schwalmstadt umfasst die Strecke bis zum Ohmtal-Dreieck mit Verbindung an die A 5 bei Gemünden. Die Deges wurde vom Land Hessen mit der Realisierung der Neubauabschnitte von Schwalmstadt bis zum Ohmtal-Dreieck beauftragt. Baubeginn soll noch 2020 sein, die Fertigstellung ist für 2024 vorgesehen.

Geöffnet ist die Ausstellung bis 24. November dienstags und mittwochs von 13 bis 16 Uhr sowie donnerstags von 15 bis 19 Uhr, ausgenommen sind Feiertage. Während dieser Zeiten gewährleistet ein Einlassdienst die Einhaltung der coronabedingten Hygienebestimmungen. So dürfen sich vorerst bis zu fünf Besucher gleichzeitig im Ausstellungsraum aufhalten. Auch können die Schautafeln von außerhalb der Stadthalle durch die Fensterfront betrachtet werden.

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