17. Mai 2021, 21:49 Uhr

Mehr Züge angekündigt

17. Mai 2021, 21:49 Uhr

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund RMV und der Nordhessische Verkehrsverbund NVV haben einen neuen Verkehrsvertrag an die Hessische Landesbahn GmbH vergeben. Sie löst die DB Regio AG ab, der Vertrag läuft ab Dezember 2023 über 15 Jahre.

Damit werde das Fahrplanangebot in zwei Schritten um 24 Prozent ausgeweitet, heißt es in einer Mitteilung. Außerdem würden »fabrikneue Züge mit höchstem Komfort« eingesetzt.

Das hat direkte Auswirkungen auf das Mittelhessennetz. Es umfasst die Linien RB40 (Frankfurt - Gießen - Dillenburg), RB41 (Frankfurt - Gießen - Marburg - Schwalmstadt-Treysa) und RB49 (Hanau - Friedberg) sowie die neue Linie RB37 (Frankfurt - Gießen).

Engere Vertaktung nach Frankfurt

Das derzeitige Linienkonzept der Linien RB40 und RB41 mit Vereinigung bzw. Trennung der Züge in Gießen wird laut RMV fortgesetzt, sodass weiterhin den ganzen Tag über Direktverbindungen von allen Stationen entlang beider Linien nach Frankfurt angeboten werden.

Die RB40/41 fährt ab Dezember 2023 weiterhin jeweils zweistündlich von Gießen nach Frankfurt, wobei sie zwischen Gießen und Friedberg nur in Butzbach und Bad Nauheim hält. In den jeweils anderen Stunden ist sie mit langsameren Fahrzeiten unterwegs und bedient alle Unterwegshalte. Dieses Angebot wird mit der neuen Linie RB37 zwischen Gießen und Frankfurt ergänzt, die alle Unterwegshalte zwischen Gießen und Friedberg in den Stunden bedient, in denen die RB 40/41 schneller unterwegs ist.

Ab Dezember 2026 werde durch Veränderungen im Fahrplan der Fernverkehrszüge, die dieselben Gleise nutzen, eine bessere Sortierung der Zugfahrten möglich: Die RB40/41 verkehre dann stündlich mit der schnellen Fahrzeit, die RB37 stündlich mit allen Halten zwischen Gießen und Friedberg. Gegenüber dem heutigen Fahrplan bedeuten die Änderungen für Großen-Linden, Langgöns, Kirch-Göns und Ostheim tagsüber erheblich mehr Direktfahrten zum Frankfurter Hauptbahnhof.

In der Hauptverkehrszeit wird wie bereits heute das Angebot auch künftig noch um weitere Fahrten verdichtet, um der besonders hohen Fahrgastnachfrage in dieser Zeit zu entsprechen.

Mehr Platz und Komfort sollen die Züge des Typs Alstom Coradia Continental haben, die in zwei Größen beschafft werden und pro Wagen 200 bzw. 280 Sitzplätze bieten.

Komfortabel und zusätzliche Plätze

Außerhalb der Hauptverkehrszeit stünden Fahrgästen bereits mit Start des Verkehrsvertrags im Dezember 2023 bis zu 560 statt 430 Sitzplätze zur Verfügung.

In der nachfragestarken Hauptverkehrszeit wachse das Angebot von 705 auf 840 Sitzplätze.

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