Drei Tage Sport, Musik und Kreatives

10. Januar 2019

von Johannes Weil
Drei unterhaltsame Tage verbringen 60 Kinder beim Hüttenberger Bird-Camp. 	(Foto: jow)
Drei unterhaltsame Tage verbringen 60 Kinder beim Hüttenberger Bird-Camp. (Foto: jow)

Wenn mehrere Organisationen zusammenarbeiten, können sie viel bewegen. Das hat nicht nur die Vorbereitung für das zweite Hüttenberger Bird-Camp gezeigt. »2Gether« war auch die Devise für die 60 Kinder, die sich für die Veranstaltung »zwischen den Jahren« angemeldet hatten. Die drei Tage boten den Acht- bis 13-Jährigen ein Programm mit Sport, Musik, Kreativität und Übernachtung. Was vor vier Jahren als »KidsCamp« startete, wurde nach der ersten Auflage in Erinnerung an den früheren Hüttenberger Handballer Manuel Vogel zum Bird-Camp umbenannt.

Zu Beginn des Camps wurden die Teilnehmer eingekleidet. Neben einheitlichen Sweat- und T-Shirts für jeden gab es noch eine Trinkflasche. Die Kinder konnten nicht nur verschiedene Sportarten kennenlernen, sondern sich auch kreativ betätigen. Sie studierten Lieder ein, die sie am Abschlussabend gemeinsam mit dem Musiker Benaja Lang vortrugen. Zudem konnten Teilnehmer im Erste-Hilfe-Kurs die wichtigsten Verhaltensweisen im Notfall lernen. Die Kinder teilten sich die Themen Schauspiel, Kulisse, Ton, Film, Licht und Kostüme auf und vereinten alle in einem Theaterstück zu der biblischen Geschichte der Heilung des Gelähmten, der von seinen Freunden durch das Dach gelassen wird.

Die Übernachtung in der Sporthalle mit vorherigem Film und eine Nachtwanderung war für viele auch etwas, auf das sie lange hin gefiebert hatten. Erstmalig im Programm waren der Domino Day und diverse Teambuilding-Maßnahmen. Bei der Feuerwehr lernten die Kinder, was im Brandfall zu tun ist. Für den Abschlussabend hatte Peter Menger zum Motto der drei Tage eigens ein Lied komponiert, das uraufgeführt wurde. Außerdem traten vor 300 Zuschauern Benaja und die Soulteens auf.

Das Mittagessen wurde jeweils im Paul-Schneider-Gemeindezentrum eingenommen und von einem Helferteam vorbereitet. Pfarrer Carsten Hess hatte für die Kinder eine spannende Fortsetzungsgeschichte über den Gründer der Heilsarmee William Booth vorbereitet.

Nach drei Tagen zog Organisator Mark Schicketanz ein positives Fazit: »Die Ortsvereine haben gut zusammengearbeitet. Ohne diese gute Verknüpfung wäre es nicht möglich, ein solches Camp durchzuführen.« Schicketanz kündigte das nächste Camp für 2020 schon an. Organisiert hatten das Camp Mitarbeiter und Helfer der Kirchengemeinde Hochelheim/Hörnsheim, der Evangelisch Freien Gemeinde Hochelheim, vom CVJM Hochelheim/Hörnsheim, der Chrischona-Gemeinde Hüttenberg, der Freiwilligen Feuerwehr Hüttenberg und vom TV Hüttenberg.